Unser Team
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Liebe allein genügt nicht immer. In ihrem neuen Roman Die zweitgrößte Liebe erzählt Ruth-Maria Thomas die Geschichte von Michelle und Henry, die sich trotz völlig unterschiedlicher Herkunft ineinander verlieben. Während Michelle mit den Erfahrungen von Armut, Schulden und Unsicherheit lebt, kennt Henry die Welt des Wohlstands und der finanziellen Freiheit. Wie prägen Herkunft, soziale Klasse und familiäre Erfahrungen unsere Beziehungen? Und wie viel Selbstbestimmung ist in der Liebe möglich?
Der Leseclub widmet sich einem Roman, der weit mehr ist als eine Liebesgeschichte: Ruth-Maria Thomas verbindet vermeintlich romantische Gefühle mit gesellschaftlichen Fragen nach Klassismus, Ost-West-Erfahrungen und den Grenzen romantischer Vorstellungen. Im Gespräch diskutieren wir über die Figuren, ihre Entscheidungen und darüber, was dieses Buch über Liebe, Freiheit und Zugehörigkeit erzählt.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, gelesen wird jedoch auf eigene Gefahr: Dieser Roman hallt lange nach.
Moderation: Barbara Steidl.
EINTRITT FREI
Der Leseclub findet am Mittwoch, den 14. Oktober 2026 bei Buch & Bohne, Kapuzinerplatz 4, um 19.00 Uhr statt. Im Leseclub wollen wir über „Und alle so still” diskutieren, es wäre toll, wenn die Teilnehmenden das Buch gelesen haben.
Bitte melden Sie per Mail an an info@frauenstudien-muenchen.de an.
Ruth-Maria Thomas.
Ruth-Maria Thomas, 1993 geboren und in Cottbus aufgewachsen, war als Sozialarbeiterin in der Jugendhilfe tätig. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Ihr Debüt ›Die schönste Version‹ (2024) war für den Deutschen Buchpreis, den aspekte-Literaturpreis, den Buddenbrookhaus-Preis, den Preis der deutschen Wirtschaft nominiert und wurde mit dem Ulla-Hahn-Preis ausgezeichnet. 2025 erschien der rbb-Podcast ›Der Bruch – Frauen zwischen Ost und jetzt‹, dessen Host Thomas war. ›Die zweitgrößte Liebe‹ ist ihr zweiter Roman.