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DER KRIEG HINTERLÄSST NICHT NUR SICHTBARE SPUREN.

Überleben oder Sterben im Krieg hängen oft von einem Quäntchen Glück ab - "Soldatenglück" nennen es diejenigen, die in ihren Einsätzen immer wieder ihr Leben riskieren.

Es ist der 6. März 2002, an dem Robert Sedlatzek-Müller dieses Qüantchen Glück hat. Er ist als Hundeführer mit Idor, seinem Kampfmittelspürhund, bei Kabul im Einsatz, als die Entschärfung einer russischen SA-3/S-125 Newa-Luftabwehrrakete, Überbleibsel aus dem afghanisch-sowjetischen Krieg, in einer Katastrophe endet. Fünf Isaf-Soldaten, zwei Deutsche und drei Dänen, kommen ums Leben. Gemeinsam mit den verletzten Kameraden, darunter auch seinem besten Freund, wird Robert Sedlatzek-Müller nach Deutschland ausgeflogen. Geplagt von massiven Ängsten und Aggressionen entfremdet er sich zunehmend von seiner Familie und seinem Umfeld, die Folge einer Posttraumatischen Belastungsstörung, kurz PTBS - einer Krankheit, die immer mehr Soldaten mit nach Hause bringen, die aber lange Zeit als Berufskrankheit nicht anerkannt war. Dass das jetzt anders ist, ist auch Sedlatzek-Müller zu verdanken.

 

Eintritt 5 EUR.

Die Veranstaltung findet am 11. Oktober in der Buchhandlung Buch & Bohne, Kapuzinerplatz 4 (Eingang Häberlstrasse), ab 20.00 Uhr statt. Der Eintritt kostet 5 EUR. Bitte melden Sie sich telefonisch unter 089/37 41 40 60 oder per Mail an.

 

Robert Sedlatzek-Müller.

Robert Sedlatzek-Müller, geboren 1977 in Rostock, trat mit 21 Jahren seinen Wehrdienst an. Nur wenige Jahre später war er ein speziell trainierter Elitesoldat und als Fallschirmjäger und Hundeführer im Auslandseinsatz. 2002 überlebt er in Afghanistan nur knapp eine Explosion, bei der mehrere Kameraden ums Leben kommen. Seitdem leidet er unter einer schweren Posttraumatischen Belastungsstörung. Noch immer streitet er mit der Bundeswehr um den Grad seiner Wehrbeschädigung. Er engagiert sich in der Politik für die Betroffenen, indem er mit Abgeordneten spricht und in Kontakt mit dem Bundesverteidigungsministerium steht

Robert Sedlatzek-Müller lebt heute mit seiner Familie in Stade.

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Geschrieben von Ronald Geier • Montag, 17. September 2012 • Kategorie: Veranstaltungen.

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