06/11/2018
LITERATURTREFF
DIENSTAG
19.30 UHR
Jonas Lüscher

KRAFT.

EINTRITT 5 EUR

Jonas Lüschers fulminantes Romandebüt „Kraft“ erzählt vom Clash zwischen Old Europe und New Economy.

Richard Kraft, Rhetorikprofessor in Tübingen, unglücklich verheiratet und finanziell gebeutelt, hat womöglich einen Ausweg aus seiner Misere gefunden. Sein alter Weggefährte István, Professor an der Stanford University, lädt ihn zur Teilnahme an einer wissenschaftlichen Preisfrage ins Silicon Valley ein. In Anlehnung an Leibniz’ Antwort auf die Theodizeefrage soll Kraft in einem 18-minütigen Vortrag begründen, weshalb alles, was ist, gut ist und wir es dennoch verbessern können. Für die beste Antwort ist eine Million Dollar ausgelobt. Damit könnte Kraft sich von seiner anspruchsvollen Frau endlich freikaufen.
Komisch, furios und böse erzählt Jonas Lüscher in diesem klugen Roman von einem Mann, der vor den Trümmern seines Lebens steht.
„Kraft“ stand auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2017 und erhielt im gleichen Jahr den Schweizer Buchpreis. EINTRITT 5 EUR.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 6. November 2018 in der Buchhandlung Buch & Bohne, Kapuzinerplatz 4 (Eingang Häberlstrasse), ab 19.30 Uhr statt. Der Eintritt kostet 5 EUR. Bitte melden Sie sich telefonisch unter 089/37 41 40 60 oder per Mail an.

(c) Ekko von Schwichow

 

Jonas Lüscher.

Jonas Lüscher, geboren 1976 in der Schweiz, wuchs in Bern auf, wo er zum Primarlehrer ausgebildet wurde. Nach einigen Jahren als Stoffentwickler und Dramaturg in der Münchner Filmwirtschaft studierte er an der Hochschule für Philosophie München. Nebenbei arbeitete Lüscher als freiberuflicher Lektor. Sein Studium schloss er 2009 ab. Anschließend folgten zwei Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften der LMU München, gleichzeitig arbeitete er als Ethiklehrer an der Staatlichen Wirtschaftsschule München/Pasing. 2011 wechselte Jonas Lüscher an die ETH Zürich. 2012/13 verbrachte er mit einem Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds neun Monate als Visiting Researcher am Comparative Literature Department der Stanford University. Lüscher lebt seit 2001 in München.
„Frühling der Barbaren“ wurde 2013 für den Deutschen Buchpreis nominiert, ebenso für den Schweizer Buchpreis.

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